E-Mail schreiben

0451-12285700

„Europameisterschaft“ für die Orientierungsstufe


Sechs Stationen galt es zu durchlaufen für die Schülerinnen und Schüler aus vier Orientierungsstufenklassen am Freitag, den 12. Juni. In Gruppen von jeweils vier Personen lösten sie ein Quiz, nach dem sie sich eine Flagge aussuchen durften, die ihnen Fabienne, Emma, Acelya und Leni auf die Wange malten. Die Glitzerfarben kamen besonders gut an.

Dann galt es, die Herkunft und Sprache verschiedener Popsongs zu bestimmen und das jeweilige Land auf einer Europakarte anzukreuzen, was gar nicht so einfach ist, wenn die Ländergrenzen nicht eingezeichnet sind. Bruce und Johannes halfen bisweilen mit einigen Tipps.

Bei der dritten Station diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ob „Europa“ als Unterrichtsfach eingerichtet werden sollte. Zur Vorbereitung bekamen sie von Amelie, Thea, Lucia, Marlon und Oscar – ganz wie bei MUNOL – , Postitionspapiere mit Pro- und Contra-Argumenten aus der Perspektive verschiedener europäischer Mitgliedsstaaten. Dann hielten Einzelne ein Plädoyer, bevor es zur Schlussabstimmung kam. Hier konnte man schon ausmachen, wer demnächst bei MUNoL durchstarten wird.

„Eins, zwei oder drei?“ – Wer kennt das Fernsehquiz? Getreu dem TV-Vorbild bekamen die Orientierungsstufenschüler von Philippe, Kira, Louis und Alessandro drei Antwortmöglichkeiten für jede Frage zu Ländern der Europäischen Union und mussten sich am Ende der Bedenkzeit auf einem der markierten Felder positionieren.

Um Wissenserwerb, Spaß und Bewegung ging es auch bei der fünften Station. Die Kinder mussten, angeleitet von Carl, Freya, Tim, Aimen und Frederic, gegeneinander antreten, mit Bobbycars einen Slalomparcour bewältigen und Autokennzeichen der passenden Länderflagge zuordnen. Zum Lohn durften sie im Cabriolet von Aimen Platz nehmen und ein Foto machen.

Danach ging es zur letzten Challenge, einem Wissensquiz zu den vier europäischen Mitgliedsstaaten, Belgien, Niederlande, Frankreich und Italien, das Emirhan, Nathalie, Jette, Rezan und Richard vorbereitet hatten. Pantomimisch sollten sie das Hauptverkehrsmittel in Holland, dem Fahrrad, darstellen und weitere Fragen beantworten. Für die erfolgreiche Bewältigung der Aufgaben gab es jeweils eine landestypische Spezialität zu verkosten: belgische Schokolade, holländische Käsespieße, französische Madeleines und italienische Minipizzen.

Ein großes Lob gilt unseren Orientierungsstufenschülern, die mit Ernsthaftigkeit und Spielfreude Kenntnisse über unseren Staatenverbund erworben haben. Und großer Dank geht an die Schülerinnen und Schüler der Klasse Q1a, die sich diese abwechslungsreichen Stationen ausgedacht, sechs Stunden lang unsere jüngsten Schulmitglieder betreut und zur Identifikation mit dem Europaprofil unserer Schule beigetragen haben.

Text und Fotos: Mechthild Piechotta