Sonne, Wind und viel Bewegung – Amrum 2026
Am Montag, 28.09., starteten wir zur Jahrgangsfahrt der 7. Klassen nach Amrum. Nach der Busfahrt von der Schule nach Dagebüll, der Fährfahrt nach Wittdün und einer weiteren Busfahrt über die Insel nach Norddorf, kamen wir endlich in der Jugendherberge Ban Horn ganz im Norden an. Dort wurden wir begrüßt, konnten unsere Zimmer beziehen und hatten vor dem Abendessen noch Zeit für einen ersten Strandbesuch.

Am Dienstag nach dem Frühstück haben wir uns klassenweise versammelt und sind zum Startpunkt der Wattwanderungauf der Ostseite der Nordspitze gegangen. Dort wurden wir von unserer Wattführerin begrüßt. Nachdem wir unsere Schuhe an einem Steg ausgezogen hatten, sind wir ins kalte Watt gegangen. Das war teilweise sehr matschig und manchmal blieb man auch stecken. Wir haben interessante Informationen darüber bekommen, wie das Watt entsteht und welche Lebewesen dort zu finden sind. Wir haben auch erfahren, wie gefährlich es ein kann, wenn man die Orientierung verliert. Unsere Wattführerin hat uns viele, teils winzige Wattbewohner gezeigt. Wir haben auch Krebse gesehen und einige haben sie auch auf die Hand genommen.
(Elias, Henrik, Silas)

Nach einer kurzen Pause hatten wir Zeit auf der Tobedüne. Das ist eine große Sanddüne, in der man ausnahmsweise spielen darf. Überall sonst gilt, dass die Dünen geschützt werden müssen und deshalb nicht betreten werden dürfen. Wir sprangen vom obersten Rand und kugelten ganz nach unten. Das brachte viel Spaß. Außerdem fanden wir Knochen von einem Säugetier (wir vermuten von einer Kuh). Von ganz oben hatte man sogar Blick auf das Meer und die ganze Nordspitze. Wir genossen an einem Tag sogar den Sonnenuntergang von ganz oben.
(Gustav, Joshua, Sam)

Am Dienstag Nachmittag fand die Strandolympiade statt. Dafür waren wir alle zusammen am Strand, wo wir in gemischten Mannschaften verschiedene witzige Aufgaben als Team erfüllen mussten, z.B. Gummistiefelweitwurf oder Strandraupe, usw. Dafür gab es Punkte, die auf einem Laufzettel an den jeweiligen Stationen eingetragen wurden. Die wurden dann zusammengezählt und am nächsten Abend das Siegerteam gekürt.
(Mira, Leonie)
Am Mittwoch fuhren wir nach dem Frühstück mit dem Bus zum Fähranleger nach Wittdün. Von dort sind wir mit einem Ausflugsboot zu den Seehundbänken gefahren. Während der Fahrt hat die Crew mit dem Netz ein paar Meeresbewohner für uns gefangen und erklärt und wir konnten sie in einem Becken beobachten. Sie wurden später wieder freigelassen.
Bei den Seehundbänken mussten wir ganz leise sein, damit die Tiere nicht gestört werden und konnten viele Seehunde sehen.
(Lauri, Daniel)

Zurück in Wittdün, fuhren wir mit dem Bus bis Nebel und wanderten bis Norddorf. Der Spaziergang war sehr anstrengend, aber auch lustig. Wir sind am Strand, durch die Dünen und durch Heide und Wälder gegangen und kamen an einem kleinen Leuchtturm vorbei.
Nach langem Gehen, sind wir endlich in Norddorf angekommen. Dort hatten wir dann Freizeit und durften in Dreiergruppen allein zur Jugendherberge zurückgehen, also hat sich die lange Wanderung gelohnt.
(Batoul, Dominion)

Nach der Siegerehrung der besten Teams der Strandolympiade fand abends sie Disco statt. Die Disco war sehr cool. Viele haben sich schick gemacht und die Musikauswahl war sehr passend. Von Shakira bis Zahide war alles dabei. DJ Hector hat für eine volle Tanzfläche gesorgt. Im Raum war es sehr stickig, aber es haben trotzdem alle getanzt. Es gab sogar Breakdance und HipHop.
(Merle, Nea, Elif)
Am Donnerstag sind wir mit dem Bus zum Leuchtturm gefahren. Wir sind ungefähr 170 Stufen hochgestiegen. Die Aussicht über Amrum war sehr cool.
Vom Leuchtturm aus sind wie den Dünenweg nach Wittdün gewandert. Dort waren wir Eis essen oder bei Edeka. Danach fuhren wir mit dem Bus zurück zur Jugendherberge.
(Brian, Kilian, Frederik)


Gerade noch rechtzeitig vor dem Regenguss sind wir wieder in der Jugendherberge angekommen und zum Bernsteinschleif-Kurs gegangen. Hector hat uns viel darüber erzählt, wie man sie findet und woran man sie erkennt und welche Farben es gibt.
Dann durften wir uns einem Bernstein aussuchen und haben zuerst die grobe Form geschliffen, danach die Oberfläche feiner geschliffen und poliert. Danach hat Hector uns jeweils unseren Bernstein an ein Band geknotet, so dass wir jetzt alle eine Bernsteinkette haben, die uns an die Klassenfahrt erinnert.
(Frieda, Rezan)
Nachdem dem heftigen Regen am Nachmittag konnten wir alle zusammen einen gigantischen Sonnenuntergang mit Regenbogen am Strand genießen – das ließ sich niemand entgehen!

Nach dem Spielabend hieß es dann Koffer packen, denn am Freitag mussten wir schon früh die Heimreise antreten.
Klasse 7c
Fotos: Nadja Schillert