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Wanderfahrt nach Pogeez  (16./17.06.26)


Nachdem wir im letzten Jahr die Wanderfahrt nach Pogeez wegen Dauerregen abgebrochen haben, herrschten in diesem Jahr optimale Bedingungen: Der Sturm vom Wochenende hatte nachgelassen und bei 23° C ließ es sich wunderbar rudern. 

Nach dem Verladen des Gepäcks und der Bekanntgabe der Mannschaftseinteilung, wurden zwei Gig-Doppelvierer m. Stm., ein Gig-Dreier, ein Gig-Doppelzweier und ein Gigzweier ohne Stm. zum Düker mit den Bootswagen gefahren. Die Boote wurden dort eingesetzt und die Mannschaften nahmen gleich die erste Hürde, denn bei der Durchfahrt unter der Hüxtertorallee müssen sich alle klein machen und können nur aus den Armen rudern.

In jedem Boot saßen erfahrene Ruderer der Mittel- und Oberstufe und Anfänger von diesem Jahr aus den 5. Klassen. In Absalonshorst machten wir eine Pause, dann ging es weiter nach Rothenhusen und über den Ratzeburger See zur Badestelle der DLRG Pogeez. Da es dort zu wenig Rettungsschwimmer gibt, ist die Badeanstalt nur noch am Wochenende geöffnet. So hatten wir den Platz für uns allein. 

Nachdem die Zelte aufgebaut worden waren, beschäftigten sich die 10 Klässler mit Volleyballspielen und einige andere zog es an den Buddelsandkasten, der eine Pumpe und eine Wasserrinne besaß. Mit einem Damm sollte der Wasserfluss gestoppt werden. Dann begannen die Vorbereitungen für den Grillabend. Alle hatten etwas mitgebracht und Niklas und einige andere kümmerten sich hervorragend um das Grillgut. Nachdem alle satt waren und alles aufgeräumt war, spielten wir noch ein paar Runden Karten, bevor alle in die Zelte krochen. Die Nacht war mit 7 Grad dann doch noch ganz schön kalt.

Am nächsten Morgen wurden die Zelte zügig abgebaut, gemeinsam gefrühstückt und gegen 9.00 Uhr war das erste Boot wieder auf dem Wasser.

Der Ratzeburger See war zum Glück spiegelglatt und wir ruderten ohne Probleme nach Rothenhusen und dann in den „Amazonas des Nordens“. Die Wakenitz schlängelt sich hier verwunschen durch die Landschaft. Allerdings hat die Verkrautung des Flusses in den letzten Jahren stark zu genommen und außerhalb der Fahrrinne der Fahrgastschiffe kann man kaum noch fahren. In Absalonshorst haben wir eine kurze Pause eingelegt, dann ging es an Müggenbusch  und Spieringshorst  vorbei wieder zur Moltkebrücke.

Nach dem Übersetzen am Düker wurden die Boote wieder mit den Bootswagen zum Bootshaus gebracht und dort war dann nach ein gründliches Reinigungsprogramm fällig: Stemmbretter und Bodenbretter ausbauen, Rollschienen reinigen, Skulls und Boote gründlich reinigen. Am frühen Nachmittag war dann alles wieder sorgfältig im Bootshaus verstaut.

Wir verabschiedeten uns voneinander und Niklas dankte den Protektorinnen für die Durchführung der Fahrt, und wir danken den Eltern, die sich bereit erklärt haben, das Gepäck zu transportieren.

Artikel Miriam Petzold und Maja Sunkel